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Das Fortissimo Projekt

Fortissimo ist ein Kooperationsprojekt, welches europäischen KMUs ermöglicht, weltweit wettbewerbsfähiger zu sein, durch den Einsatz von Simulationsdiensten, die auf einer HPC-Cloud-Infrastruktur laufen. Das Projekt wird von der Universität Edinburgh koordiniert und umfasst 123 Partner (74 KMUs), darunter Industrieunternehmen, Anwendungsentwickler, Domain-Experten, IT Lösungsanbieter und HPC Cloud Dienstleister aus 14 Ländern. Diese Partner beschäftigen sich mit 53 Experimenten (Fallstudien), in denen geschäftsrelevante Simulationen industrieller Prozesse umgesetzt und evaluiert werden. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des 7. Rahmenprogramms gefördert und ist Teil der I4MS-Initiative.

Herausvorderung

Die Bedeutung fortschrittlicher Simulation auf die Wettbewerbsfähigkeit der großen und kleinen Unternehmen ist weithin anerkannt. Die Simulation von z. B. Hochdruckgasflaschen oder das Formen von Kunststoffen erfordert jedoch enorme Rechenleistung und spezialisierte Software-Tools und -Dienstleistungen. Im Allgemeinen haben große Unternehmen einen leichteren Zugang zu fortschrittlicher Simulation als KMUs, die sowohl mit technologischen Hürden als auch mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert sind. Das bedeutet, dass KMU oft nicht in der Lage sind, die fortschrittliche Simulation zu nutzen, obwohl sie sie deutlich wettbewerbsfähiger machen würde.

Ziel

Das Ziel von Fortissimo ist, diese Unzulänglichkeit durch die Bereitstellung von Simulationsdiensten und -werkzeugen, die auf einer Cloud-Infrastruktur laufen, zu überwinden. Ein "One-Stop-Shop" wird den Zugang zu fortschrittlicher Simulation, insbesondere für KMUs, erheblich vereinfachen. Dies macht Hardware, Know-how, Anwendungen, Visualisierung und Tools leicht verfügbar und erschwinglich auf Pay-per-Use-Basis. Dabei wird Fortissimo ein tragfähiges und nachhaltiges kommerzielles Ökosystem schaffen und demonstrieren.

Experimente

Fortissimo wird von den Anforderungen des Endkunden getragen: 53 geschäftsrelevante Anwendungsexperimente dienen der Entwicklung, dem Test und der Demonstration sowohl der Infrastruktur als auch des "One-Stop-Pay-per-Use-Shops". 20 Experimente - alle HPC-Cloud-basiert - wurden bereits in Bereichen wie der Simulation von Strangguss und Druckguss, Umweltschutz und Stadtplanung sowie aerodynamisches Design und Optimierung abgeschlossen. Eine zweite Welle von 22 neuen Experimenten wurde als Ergebnis des ersten offenen Aufrufs hinzugefügt, gefolgt von einer dritten Welle von 11 zusätzlichen Experimenten. Diese beiden neuen Versuchsreihen ergänzen die derzeit in Fortissimo aktiven und erweitern die Ingenieur- und Fertigungsanwendungen aus einer breiten Palette von Industriezweigen wie: Automotive, Luft- und Raumfahrt, Bauwesen, Energie & Erneuerbare Energien, Umwelt, See-, Metallverarbeitung, Öl & Gas, Pharma & Biotechnologie, Kunststoffe. Zu den neuen Partnern, die dem Projekt beigetreten sind, gehören insgesamt 51 KMUs, die Kernkompetenzen mit Unterstützung von Anwendungsdomain- und HPC-Experten und Ressourcen lösen. Weitere Details zu den Fortissimo-Experimenten finden Sie hier.

Auswirkung

Fortissimo trägt durch die innovative Infrastruktur zur gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit der europäischen verarbeitenden Industrie bei. Es schafft auch kommerzielle Möglichkeiten für europäische unabhängige Software-Anbieter und für Service-und HPC-Infrastruktur-Anbieter, durch die Schaffung eines neuen Markt für ihre Produkte und Dienstleistungen. Fortissimo legt den Schwerpunkt auf die Ausnutzung von Chancen auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette von den KMU-Endnutzern bis hin zu den Anbietern der High Performance Computing Infrastruktur. Weitere Details finden Sie in der Fortissimo Broschüre der Fallstudien.

Details

Project Name: Fortissimo – Fabriken der zukünftigen Ressourcen, Technologie, Infrastruktur und Dienstleistungen für Simulation und Modellierung
Anfangsdatum: 1. Juli 2013
Enddatum: 31. Dezember 2016
Gesamtbudget 21.7 M€
EU Beitrag: 16 M€
Vertragsnumber: 609029 unter dem 7. Rahmenprogramm
Anzahl der Partner: 123 insgesamt (14 Kernpartner und 109 Partner in Experimenten)
Kernpartner: Universität Edinburgh, Scapos, Bull SAS, GENCI, INRIA, Universität Stuttgart, Cineca, Surf SARA, XLAB, Arctur, CESGA, Gompute, Sicos und Intel
Anzahl der Experiment:

53 insgesamt, 20 davon wurden mit dem Projekt begonnen und sind bereits abgeschlossen. Als Ergebnis des ersten offenen Aufrufs sind 22 neue Experimente dem Fortissimo-Projekt am 1. Oktober 2014 beigetreten und werden voraussichtlich Anfang 2016 beendet. Die zweite offene Aufforderung fügte weitere 11 neue Experimente hinzu, die am 1. Juli 2015 begannen und wird voraussichtlich Ende 2016 beendet.